Tarifvertragliche Regelungen

Der Tarifvertrag über die Berufsausbildung im Baugewerbe (BBTV) enthält alle Bestimmungen über die Berufsausbildung für die gewerblichen sowie kaufmännischen und technischen Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft, insbesondere über Ausbildungsvergütung, Urlaub, Beschäftigungs- bzw. Ausbildungszeit, Ausschlussfristen.

Darüber hinaus regelt er ein Umlage- und Erstattungsverfahren, für dessen technische Abwicklung der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (SOKA) verantwortlich ist. Danach haben die Arbeitgeber einen Beitrag in Höhe von 2,20 Prozent der Bruttolohnsumme als Bestandteil des Gesamtsozialkassenbeitrags abzuführen. ( egal ob ausgebildet wird, oder nicht) Aus diesem Beitragsaufkommen werden erstattet: Die Ausbildungsvergütung für gewerbliche Auszubildende zehnmal im ersten betrieblichen Lehrjahr, sechsmal im zweiten und einmal im dritten betrieblichen Lehrjahr. In diesen Beträgen ist die Erstattung des Urlaubsentgelts enthalten, zuzüglich 16 v. H. als Ausgleich für die vom Arbeitgeber zu leisten den Sozialaufwendungen.

Die Ausbildungsvergütung für technische und kaufmännische Auszubildende zehnmal im ersten Ausbildungsjahr und anschließend für das zweite Ausbildungsjahr viermal, zuzüglich 16 v. H. als Ausgleich für die vom Arbeitgeber zu leisten den Sozialaufwendungen. Die Gebühren der überbetrieblichen Ausbildung und Internatsunterbringung (inkl. Verpflegung) und eventuelle Fahrtkosten.

Die Kostenerstattung gilt nur, wenn der Auszubildende vorher keine andere Berufsausbildung absolviert hat und bei Beginn der Ausbildung das 28. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte.